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Seit der Ankunft
der ersten europäischen Reisegruppe auf den Malediven im Jahr
1972 wuchs der Tourismussektor des Landes schnell und stetig.
Innerhalb weniger Jahre stellten die Einkünfte aus dem Fremdenverkehr
den größten Teil des Bruttoinlandsprodukts dar.
Heute bietet
der Tourismus 22.000 Arbeitsplätze und trägt über 30 Prozent zum
Bruttoinlandsprodukt der Inselrepublik bei. Die meisten Hotels
sind sogenannte Resorts, oftmals auf Privatinseln gelegen,
die nur per Boot oder Wasserflugzeug erreicht werden können. Viele
gehören zu den weltweit besten Hotels.
Auch für Hochzeitsreisen
sind die Malediven eine romantische Kulisse geworden. Viele Paare
schließen sogar vor Ort den Bund der Ehe.
Eine Überraschung
ist für die meisten Touristen die Hauptstadt Malé:
Die einzigen Grünflächen sind die Sportanlagen und der
Sultans Park (auch er hat etwa die Fläche eines Fussballplatzes).
Die meisten der über 120.000 Einwohner der Hauptstadt drängen
sich hier auf wenig mehr als 2 qkm; der Rest und der Flugplatz
auf 3 weiteren kleinen Nachbarinseln. Alles ist vollgebaut, kein
Zentimeter wird verschenkt.
Malé
ist eine moderne Stadt, von der Touristen allerdings nicht viel
mitkriegen, weil sie natürlich umgehend zu ihrer Urlaubsinsel
gebracht werden - meistens mit dem Wasserflugzeug.
Auf der winzigen
Insel Rangali gibt es ein Unterwasser-Restaurant
- nach Erkenntnis des Verfassers das erste und bisher einzige
auf der Welt: Sie sitzen in einem "ganz normalen" Restaurant,
aber unter Wasser, in einer riesigen Glaskuppel" Um Sie herum
schwimmen die Fische, die Sichtweiten hier sind unter Wasser grandios
- ein unvorstellbares Erlebnis.
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